Wanderwege im Ilztal und Dreiburgenland


Informationen zur Wanderung "Traumpfade an der Ilz" (Von der Quelle bis zur Mündung) finden Sie hier.

 

Ilztalwanderweg

Gesamtlänge (beidseitig): ca. 70 km

Tief eingeschnittene Schluchten und lichtdurchflutete Wiesentäler begleiten die Ilz auf ihrem Weg zwischen der Dießensteiner Leite und ihrer Mündung in die Donau bei Passau. Weitgehend unzerstörte Natur mit romantischen Uferbereichen und beeindruckenden Felsformationen lädt zum Staunen und Verweilen ein.

Zugleich ist sie Aufforderung, die zahlreichen, zum Teil bedrohten Pflanzen und Tiere besonders zu schonen. Entlang der Ilz gibt es zahlreiche Plätze zum Rasten und gemütliche Gasthäuser, die ihre Gäste mit einheimischer Küche verwöhnen und für die weitere Wanderung stärken. Der Ilztalwanderweg ist ein leichter bis mittelschwieriger Weg, der auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist.


Der landschaftlich äußerst reizvolle Weg kann in Etappen erwandert werden, Sie können aber auch einzelne Abschnitte als Rundweg entdecken. Übergänge bieten sich dazu bei der Schneidermühle, der Schrottenbaum- und der Aumühle, bei Kalteneck, Fischhaus und bei der Ilzmühle an.


Mögliche Rundwege:

 

Ellersdorf - Schrottenbaummühle und zurück – 14 km

Gehzeit für Rundweg: 3,5-4 Std., kleine Anstiege

Von Ellersdorf wandern wir auf einem Flurweg, der sich malerisch hinunterschlängelt zur Ilz. Hier sollte man den Blick auf das Land jenseits des Ilztales genießen, in der sich die schöne Kirche von Preying und die Burg von Saldenburg besonders prägnant hervorheben.

Auf der Ostseite der Ilz geht es den anfangs behäbig fließenden Bach entlang, wo er in der Dießensteiner Leite „tosend brauset“. Hier ist die Kataraktstrecke, auf der alle drei Jahre im Frühjahr die internationale Wildwasserregatta stattfindet. Nachdem die Dießensteinmühle passiert ist, führt der Weg weiter entlang der Ilz bis zur Schneidermühle (weiterer Einstieg mit Parkmöglichkeit).


Dort wird die Hauptstraße überquert und weiter geht es auf der linken Seite ca. 5 km entlang einer herrlichen Fluss-Waldlandschaft bis zur Schrottenbaummühle (hervorragende Einkehrmöglichkeit, Parkplatz, Zelt- und Campingplatz, Naturbad).


An der Schrottenbaummühle wird die Ilz auf der Holzbrücke überquert. Wir marschieren nun auf der Westseite flussaufwärts wieder zurück zur Schneidermühle. Auf dieser Wegestrecke hat man teils beeindruckende Aussichten auf den Fluss. An der Schneidermühle wechseln wir die Fluss-Seite und gehen auf der gleichen Wegestrecke über die Dießensteinmühle zurück nach Ellersdorf.

 

Schrottenbaummühle – Fürsteneck (Aumühle) und zurück – 6 km

Gehzeit für Rundweg ca. 1,5 - 2 Stunden, nur leichte Höhenunterschiede

Ausgangspunkt ist die Schrottenbaummühle, erstmalig um 1425 erwähnte Mühle mit gutem Wirtshaus (fangfrische Forellen, hausgemachter Topfenstrudel) und schöner Terrasse.

Von hier aus flussabwärts am linken Ufer, auf einem bequemen Weg, schlendern wir zunächst durch Weidengehölz, dann aber an einem wunderschönen Eichen-Hainbuchenwald entlang, der sich die steilen felsigen Hänge hinaufzieht. Hier ist es im Sommer ganz besonders warm und trocken. Bald überqueren wir den Plattenhofbach und sind schon an der Fußgängerbrücke, einer alten Triftsperre – der Schönberger Triftsperre. Recht gut ist der Schwemmkanal auf der rechten Flussseite mit seinem alten Mauerwerk erhalten. Im Volksmund heißt der über die alten Pfeiler führende Steg noch heute Poststeg, weil früher die auf „bayrischen“ Boden gelegenen Dörfer um Spitzendorf vom Fürstenecker Postboten über diesen Weg beliefert wurden.

Wir überqueren diesen Steg und gelangen dadurch auf das westliche, rechte Ufer der Ilz. Von der Mitte der Brücke aus, haben wir einen schönen Blick auf den stolzen Turm von Schloß Fürsteneck. Nun geht's flussaufwärts, immer durch satten, grünen Nadelwald, zur rechten Hand tief unten rauscht die Ilz. Vor der Schrottenbaummühle überqueren wir die Ilz auf einer großen Straßenbrücke und gehen auf dem östlichen Ufer ein kurzes Stück noch flußauf bis zum Ausgangspunkt.

 

Kalteneck - Aumühle und zurück – 6 km

Gehzeit für den Rundweg ca.1,5 - 2 Std.

Vom Parkplatz an der Kläranlage (zwischen Bahngleis und Ilzbrücke) folgen wir der Wanderwegsbeschilderung Nr. 2. Direkt an der Ilz führt der Weg zunächst über Wiesen und durch einen Wald zu einem Rastplatz mit Unterstandshütte, Sitzbänken und Tisch (Grillplatz der Gemeinde Hutthurm - wer dort grillen möchte, bitte vorher im Rathaus anmelden). An einer Schautafel wird uns hier die Vogelwelt an der Ilz ausführlich erläutert. Der Weg verengt sich nun zu einem steinigen Pfad zwischen Bahngleis und Fluss. Hier hat die Ilz ein starkes Gefälle, so dass das Wildwasserrauschen in diesem Bereich besonders zu hören ist. Zwei alte Brückenpfeiler zeugen noch von der Zeit, in der auf dem gegenüberliegenden Ufer Granit gebrochen wurde, der an dieser Stelle per Bahn abtransportiert wurde. Noch ist auch die ehemalige Verladerampe zu erkennen, die langsam von der Natur zurückerobert wird. Es geht weiter direkt am Ufer der Ilz, wo wir am Uferbewuchs sehen können, wie hoch die Wasserstände zur Schneeschmelze oder auch nach starken Regenfällen waren. Wir wandern durch einen Fichtenwald und erreichen Aumühle.

Nach Queren des Kanals des E-Werkes halten wir uns rechts und erreichen eine kleine Holzbrücke, auf der wir die Wolfsteiner Ohe überqueren. Nach der Brücke folgen wir dem Wanderweg nach links (Pandurensteig - Richtung Schrottenbaummühle) bis zum Zusammenfluss der Wolfsteiner Ohe und der Ilz. Auf diesem Wegstück führt ein steiler Pfad zur Burg Fürsteneck - ein anstrengender, aber lohnender Abstecher (Einkehrmöglichkeit!). Auf unserem Weg flussaufwärts erkennen wir schon eine stabile Holzbrücke, auf Granitpfeilern lagernd. Zur Rückkehr nach Kalteneck überqueren wir die Brücke und gehen auf dem Feld- und Waldweg immer in Ufernähe flussabwärts.

 

Fischhaus – Kalteneck und zurück – 10 km

Gehzeit für den Rundweg ca. 3 Std.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Fischhaus, erreichbar über die Kreisstraße Hutthurm – Ruderting, vor der Ilzbrücke rechts. Wir gehen rechts neben der Straße zur Brücke direkt auf einem Wiesensteig der Ilz zu und folgen der Wanderwegbeschilderung.

Der Weg führt vor dem Bahngleis nach rechts kurz auf einer Teerstraße bergauf. Wir können alternativ entweder auf der Teerstraße bis zu Abzweigung nach links, unterhalb von Kleinthannensteig (wir umgehen damit den schwierigeren Weg über den Peilnstein) wandern oder jetzt links an der Ruhebank vorbei, auf einem Waldweg zum Peilnstein über 85 bequem angelegte Stufen hinaufsteigen. Der Lohn dieser Anstrengung ist ein großartiger Ausblick auf die Ilz und das gegenüberliegende Ufer. Für dieses herrliche Wegstück ist festes Schuhwerk erforderlich und schwindelfrei sollten Sie auch sein.

Bergab geht es Richtung Ilz, bzw. Bahngleis. Vor den Gleisen mündet unser Weg nach rechts in einen Waldpfad, der bergauf - bergab parallel zum Bahngleis verläuft. Nachdem wir den Grablinger Bach überschritten haben, treffen wir auf eine kleine Unterstandshütte mit einem Wegweiser nach Hutthurm über Grabling. Der von uns gewählte Weg führt weiter geradeaus durch den Wald nach Kalteneck. Hoch über uns kreuzt der Autobahnzubringer die Ilz. Nach einer kleinen Steigung im Wald biegen wir dem Wegweiser folgend nach links zur Hutthurmer Kläranlage ab. Wir queren die Ilz und kehren nach Fischhaus zurück.

Dieser Weg ist sehr gut beschildert und leichter begehbar, da er kaum Steigungen oder Gefälle aufweist. In Fischhaus treffen wir direkt am Wanderweg kurz vor der Ilzbrücke auf ein einladendes Gasthaus mit Biergarten. Auf dem Weg zum Parkplatz muss nur noch die Ilzbrücke überquert werden.

 

Oberilzmühle (Salzweg) – Fischhaus (Ruderting) und zurück – 16 km

Gehzeit für Rundweg: ca. 3 – 4 Stunden

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Oberilzmühle. Von dort geht man links der Ilz am Stauwerk Oberilzmühle vorbei und folgt dem Wegweiser „Fischhaus 7,5 km“. Über Wiesen und Waldwege erreicht man unterhalb der Ortschaft Hof die Gemeindeverbindungsstraße Straßkirchen – Fischhaus. Bis Fischhaus sind es von hier aus noch ca. 1,5 km. In Fischhaus besteht Einkehrmöglichkeit in den „Ilzstuben“ mit Gastgarten (nach der Ilzbrücke rechts abbiegen). Rechts der Ilz geht es flussabwärts zurück nach Oberilzmühle, vorbei am alten Bahnhof Fischhaus - er beherbergt heute die Kunstkeramikwerkstatt Neuwert - und Mausmühle. Nach wiederum 1 ½ bis 2 Stunden erreicht man über das Stauwerk Oberilzmühle wieder den Parkplatz „Oberilzmühle“ und kann sich im „Stauseestüberl“ nach den Strapazen der Wanderung gut erholen. Dieser Wanderweg ist wegen einiger Höhenunterschiede als mittelschwer zu bezeichnen.

 

Oberilzmühle (Gemeinde Salzweg) – Triftsperre – Oberilzmühle – 6 km

Gehzeit für Rundweg: ca. 1,5 Stunden

Die Wanderung beginnt in Oberilzmühle, wo auf einem öffentlichen Parkplatz das Auto abgestellt werden kann. Die Wanderung beginnt links der Ilz. Auf einer geteerten Nebenstraße geht es zur Ortschaft Unterilzmühle, ab hier geht auf einem schönen Waldweg leicht bergauf und bergab bis zur Triftsperre. Dort kann man den Stollen besichtigen, der für die Holztrift durch den Berg getrieben worden ist. Anschließend geht es über den „Triftsperr-Steg“ auf die andere Seite der Ilz und kann, beim Landgasthof „Zur Triftsperre“ (mit schönem Biergarten) einkehren. Weiter geht es am Ilzufer entlang bis zur Oberilzmühle. Über das Stauwerk erreichen Sie wieder den Parkplatz.

Weitere Einkehrmöglichkeit: „Stauseestüberl’“( mit schönem Gastgarten), direkt beim Parkplatz

Natürlich können Sie den Ilztalwanderweg auch in einem Stück laufen:
Länge: ca. 33 km, Wanderzeit: ca. 10 Stunden, Markierung: Flussperlmuschel

Wegverlauf:
Ellersdorf (410 m ü.NN) - Dießenstein - Schneidermühle - Schrottenbaummühle - Fürsteneck - Kalteneck - Fischhaus - Stausee bei Mausmühle - Talsperre Oberilzmühle - Triftsperre bei Unteröd - Hals - Passau (290 m ü.NN)

 

Grafenau

Rundweg Ilz

Markierung: roter Kreis mit weißer 14, Länge: ca. 10 km, Gehzeit: ca. 4 Stunden, Profil: 40% offenes Gelände, 60% Wald, kaum Steigungen, Einstieg: Kirche von Haus i. Wald

Dieser Rundwanderweg beginnt an der Kirche von Haus i. Wald. Sie verlassen den Ort über die Further Strasse. Kurz vor dem Ortsschild Furth biegt der Weg links ab und führt entlang einiger großer Gehöfte zur alten Hammerschmiede „Furthammer“ und weiter bis zur schwarzen Perle, der Ilz. Immer entlang der Ilz, dem letzten großen Wildwasser Ostbayerns, führt Sie der Weg vorbei an Auen, Wiesen und Felsen, bis Sie auf der linken Seite die Rosenberger Mühle erblicken. Der Weg geht auf der linken Flussseite weiter und führt Sie in den Wald oberhalb der Ilz. Hier steigt der Weg für einige Meter steil bergan, bevor er nach rechts weiter durch den Wald nach Furth und über die Further Straße zurück zur Kirche in Haus i. Wald führt.

Eine Einkehrmöglichkeit finden Sie in Haus i. Wald.


Die aktuelle Sommerwanderkarte gibt es mit der Gästekarte in der Tourist-Info (Tel.: 08552/962343).

 

Neukirchen vorm Wald

Kapellenroute

 

Wanderweg Nr. 44 -ca. 18,5 km, Tageswanderung, 326-560 m

Die Wanderung beginnt in Neukirchen vorm Wald (Kirchenweg). Die Beschilderung zeigt von der Marienstraße zur Pfarrhofstraße und über das neue Wohngebiet „Neukirchen-Süd“ östlich vorbei am Ortsteil Witzling und weiter zur Ortschaft Möging. Wir biegen in Pfeilrichtung nach links ab. Wir lassen die letzten Häuser dieser Ortschaft hinter uns und erreichen den Waldrand. Ein Holzpfeil weist durch den Wald bergabwärts zur sagenumwobenen Geiermühle, etwa 3 km südöstlich von Neukirchen vorm Wald. Dort befindet sich die Kapelle Maria-Einsiedeln, die im Jahre 1641 von Stefan Geier nach Form und Gestalt der alten weltberühmten „von Gott geweihten Kapelle Maria-Einsiedeln“ in der Schweiz erbaut wurde. Es geht dann rechts die Dorfstraße hoch bis zur nächsten Ortschaft Fratzendorf. Hier folgen wir der Pfeilrichtung und marschieren nahezu gerade aus zum Ort Sickental. Bergabwärts durch den Wald führt der Weg ins romantische Ilztal, einer einmaligen Flusslandschaft. Schon von weitem kann man das Rauschen des Flusses hören. Ein Rastplatz lädt ein zu einer kleinen Verschnaufpause. Entlang der Ilz, vorbei an Feuerschwendt und Kalteneck, können Sie den Zauber unberührter Natur erleben. Nach Feuerschwendt verlassen wir bei Saag den Ilztalwanderweg. Über Haag erreichen wir die Ortschaft Waldenreut. Hier lädt die „St. Pankratius Kirche, die bereits im 15. Jahrhundert erbaut wurde zum Verweilen und zu einer kleinen Andacht ein. Waldenreut liegt ca. 3,7 km nordöstlich von Neukirchen vorm Wald und war früher Edelsitz. Von weitem grüßt der Höherberg. Der Ort Höherberg ist mit 560 m die höchste Erhebung der Gemeinde Neukirchen vorm Wald. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick – bei guter Fernsicht sogar bis zu den Alpen. Sie erreichen die Dörfer Stallham und Neppersdorf. Von hier geht es einige Meter die Staatsstraße entlang. Anschließend biegen wir recht den Waldweg ein, der dann über die „Friebersdorfer-Siedlung“, am Neukirchener-Badeweiher vorbei, zum Ausgangsort zurückführt.

Einkehrmöglichkeiten in Neukirchen vorm Wald:
Gasthof „Zur Post“, Gasthof „Zum Kirchenwirt“, Restaurant Pizzeria „Al Tiglio“, Cafe Campinganlage „Rotbrunn“

Einkehrmöglichkeiten im Ortsteil Haag:
Gasthof – Pension „Stoaberger-Hof“

Einkehrmöglichkeiten im Ortsteil Feuerschwendt:
Gutshotel Feuerschwendt

Ilztal-Wanderweg

Wanderweg Nr. 45 - ca. 9 km, 3 Std., 326- 459 m

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Ortsteil Haag. Der Weg erstreckt sich über die Ortschaften Weg, Grubhof und Sickenthal. Nun geht es durch den Wald bergabwärts ins romantische Ilztal. Von weitem schon kann man das Rauschen des Flusses hören. Herrlich gelegen zeigt sich im Tal die Flusslandschaft der Ilz. Der Ilzwanderweg – ein Flusslehrpfad - führt vorbei an der Ortschaft Feuerschwendt und wieder bergaufwärts zum Ausgangspunkt nach Haag zurück.

Einkehrmöglichkeiten im Ortsteil Haag:
Gasthof – Pension „Stoaberger-Hof“

Einkehrmöglichkeiten im Ortsteil Feuerschwendt:
Gutshotel Feuerschwendt

 

Fürsteneck

Fürstenecker Triftsteig

Einheimischen wie Gästen die Schönheiten einer heute in Europa selten gewordenen ursprünglichen Flusslandschaft, aber auch die Zeugen seiner Geschichte und Kultur nahe zu bringen und vor dem Vergessen zu bewahren - das ist das Ziel des "Fürstenecker Triftsteigs". Der Themenwanderweg erklärt die Holztrift, einen historisch wichtigen Erwerbszweig der Region. Triften bedeutet das Transportieren von Holz in ungebundenem Zustand auf dem Wasser. In der Gemeinde Fürsteneck haben sich an Ilz und Wolfsteiner Ohe zahlreiche Relikte wie Uferbefestigungen und Triftsperren selbst aus den Anfängen des Triftgeschehens im Bayerischen Wald erhalten. Einstiegsstellen für die Rundwanderung (13,6 km) sind die Parkplätze beim Schloss Fürsteneck, am Bachlhof in Atzldorf sowie an der Schrottenbaummühle. Hier befinden sich jeweils Informationstafeln, die über die Route und Sehenswürdigkeiten einen Überblick geben. Das illustrierte 48-seitige Begleitbuch mit detaillierter Wanderbeschreibung und Karte informiert zudem über die Geschichte von Fürsteneck, die Zeit der Trift, den Eisenbahnbau und den Naturraum zwischen Ilz und Wolfsteiner Ohe mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Erhältlich für 5 € in der Tourist-Information Perlesreut-Fürsteneck.

 

Ringelai

Buchberger Leite, Weg Nr. 1

Durch eine der beeindruckendsten Schluchtlandschaften des Bayerischen Waldes führt diese ca. 9 km lange Tour, einer der schönsten Wanderwege im Bayerischen Wald. Die Buchberger Leite wurde in die Liste der 100 schönsten Erdgeschichtlichen Naturdenkmäler Bayerns aufgenommen. Sie bietet nicht nur sagenumwobene Felsformationen und Reste von Urwäldern, sondern auch Lebensraum für viele seltene Tiere wie Eisvogel und Schwarzspecht. Start für diesen Rundweg ist die Ortsmitte Ringelai, wer noch Zeit und Lust hat, kann bei dieser Gelegenheit auch noch die Burgruine Neuenbuchberg und die Erasmuskapelle in Bucheck besichtigen.

Spurensuche - Von den Kelten bis zur Gegenwart, Weg Nr. 2

In die vergangenen Jahrtausende kann der Wanderer auf dieser 11 km langen Strecke eintauchen. Die Route führt unter anderem vorbei an den früheren Grenzsteinen zwischen Fürstbistum Passau und Kurfürstentum Bayern, einer Quarzhöhle, in welcher dieser Rohstoff abgebaut wurde, Stätten des Granitabbaus und an historischen Wegspuren, die wohl zu einem Seitenast des „Goldenen Steiges“ gehört haben. Den Höhepunkt dieser Tour bietet ein Abstecher zum Keltendorf „Gabreta“ und zum Obst- und Kräuterlehrgarten in Eckertsreut.

Frauenstein, Weg Nr. 3

Durch malerischen Mischwald führt der 5 km lange Weg zur sagenumwobenen „Frauenstein-Kapelle“ auf den felsigen Höhenrücken des Kaltenberges. Zahlreiche Votivtafeln zeugen dort von Volksfrömmigkeit und Marienverehrung. Der Wanderer genießt außerdem herrliche Ausblicke auf Ringelai und den „Schmalzdobl“. Für den Rückweg hat der Wanderer die Wahl zwischen der kurzen Strecke und dem „Kreuzweg“ mit 15 Stationen.

Hexenpfad, Weg Nr. 4

An die letzte Hexenverfolgung in diesem Raum erinnert der 13 km lange Hexenpfad. Er führt über die Heindlmühle, Eckertsreut, und Kühbach zum Weiler Wittersitt. Dort soll die Magd Afra für einen verheerenden Brand verantwortlich gewesen sein. Deshalb wurde sie zum Scheiterhaufen geführt. Apropos Geschichte und Kultur: Anno 1703 brannten im Bayerischen Wald die letzten Scheiterhaufen. Ihnen zum Opfer fielen auch die „Hexen von Wittersitt“, einem Weiler unweit von Ringelai. Das Hexenmuseum im Hotel Groß in Ringelai dokumentiert in anschaulicher Weise diese Justizmorde anhand der Originalprotokolle und zeigt eine Reihe von Folterinstrumenten (Wippgalgen, Spanische Stiefel und dergleichen schlimme „Geräte“) aus der dunklen Zeit der Hexenverfolgung. Und sogar ein historisch exakt rekonstruierter Scheiterhaufen wartet hier auf die Besucher. Der Eintritt zu dieser Dauerausstellung ist für jedermann frei. Start beim Hexenmuseum im Hotel Groß, weiter zur Heindlmühle - Neidberg - Eckertsreut - Kühbach - Wittersitt – Hotel Groß, Ringelai


Röhrnbach

Themenwanderweg "Mühlen bei Röhrnbach"

An vielen Stellen rund um Röhrnbach lassen sich noch Spuren von alten Mühlen finden. Der Wanderer kann diese auf dem ca. 11,5 km langen Weg komplett oder in Teilstücken entdecken und erkunden. Ausgangspunkte sind die Parkplätze beim Postgebäude, auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände und beim Rathaus.


Ruderting

Rudertinger Ge(h)schichten
Der Rundwanderweg führt auf ca. 15 km durch die Gemeinde. Entlang des Weges informieren 32 Info-Tafeln über Geschichte und Entwicklung der Gemeinde, die Natur in Feld, Wald und Wasser, aber auch über die Bedeutung von Kapellen und Wegekreuzen.


Gastorf - Fischhaus - Ilztal

Durch artenreiche Wälder im romantischen Ilztal führt dieser Rundweg auf ca. 4,5 km. Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Fischhaus neben den Bahngleisen. Der Weg verläuft teilweise auf dem Ilztal-Themenweg und führt an ehemaligen Steinbrüchen vorbei schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt.


Saldenburg

Themenwanderweg "Ritter Tuschl auf den Fersen"

In das Mittelalter kann der Wanderer auf diesem Themenweg eintauchen. Er führt auf einer 6 km langen Route zur Burgruine Dießenstein, wo einst Ritter Tuschl lebte. Die zweite Route führt durch einen romantischen Mischwald zum Aussichtsturm neben der Saldenburg, wo der Wanderer einen traumhaften Ausblick auf die Burgen Fürstenstein und Englburg genießen kann.

Wackelstein-SteigWackelstein

Der ca. 4 km lange Weg führt von Entschenreuth zum Naturdenkmal Wackelstein. Auf einer breiten Kuppe befinden sich einige kleine Felsen. Der Auffälligste ist ein großer Block mit rund 4 m Kantenlänge (geschätztes Gewicht: ca. 50 Tonnen) und einer gewölbten Unterseite. Er ruht auf einer fast ebenen Felsplatte und kann trotz des enormen Gewichtes von einem einzigen Menschen zum Schaukeln gebracht werden. Auf dem Rückweg kommt man am "Steinernen Kirchlein" vorbei, einer Ansammlung von großen Felsblöcken.

 

Thurmansbang

Museumsdorf-Runde

Wanderweg Nr. 65, ca. 11 km, Gehzeit: ca. 4,5 Std.

Romantische Waldwege führDreiburgensee bei Thurmansbangen den Wanderer auf einer Länge von 12 km am Buchwiesweiher vorbei zum Diebstein. Diebe und Wilderer sollen hier einst ihr Unwesen getrieben haben und das gestohlene Vieh in den hohlen Berg verschleppt haben. Auf dem weiteren Weg erreicht der Wanderer den Dreiburgensee und das Museumsdorf Bayerischer Wald, in dem mehr als 100 original bäuerliche Anwesen vom 15. bis zum 19. Jahrhundert besichtigt werden können. Durch das malerische Lohstampfbachtal kommt man zur Bründlkapelle, erbaut 1704. Die Legende erzählt, dass die Quelle unter der Kapelle Heilkraft besitzt. Die Route verläuft durch das Finkental zurück nach Thurmansbang.

 

Mühlenweg
Wanderweg Nr. 60, ca. 6,1 km, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden
Ausgangspunkt ist die Wandertafel vor dem Tourismusbüro. Von hier geht’s bergab an den Sportplätzen vorbei zur Ginghartinger Mühle. Die denkmalgeschützte Mühle besteht aus einem Mühlenanwesen, dem Wohnhaus mit Getreidemühle, ein zweigeschossiger Granit- und Ziegelbau mit Giebelschrot sowie der gesamten Mühlenausstattung und unterschlächtigem Wasserrad, das zeitweilig noch in Betrieb ist. Neben der Mühle befindet sich das sehr gut erhaltene Sägewerk, erbaut 1904, mit Ausstattung und oberschlächtigem Wasserrad. Weiter geht’s, am Ginghartinger Bach entlang, zum alten E-Werk Zeisering, das immer noch privat genutzt wird. Zurück nach Thurmansbang wandern wir auf einem asphaltierten, ruhigen Weg.

Terrainkurwege

Ein besonderes Highlight für Ihre Gesundheit sind die Terrainkurwege im Luftkurort Thurmansbang.
Diese exakt in Länge und Steigung vermessenen Wege in unserer herrlichen Umgebung lassen eine genaue Dosierung Ihrer persönlichen Belastung zu. Im Rahmen der Klimatherapie ist die Terrainkur (Outdoor-Walking) eines der wichtigsten und am häu-figsten gebrauchten Verfahren. Sie beinhaltet die Kombination von dosiertem Gehen im Gelände mit Frischluft. Bei einer Terrainkur sollen sich die Auswirkungen des körperlichen Trainings und die günstigen Klimaeinflüsse gegenseitig ergänzen.


Nähere Infos finden Sie unter http://www.thurmansbang.de/freizeit/wanderurlaub/terrainwanderwege.html

 


Tittling

Goldwanderweg - (Nr.15 in der Wanderkarte Dreiburgenland)
Rundwanderweg, ca. 12 km, 3 Std.

Um das historische Goldvorkommen in Teilen der Gemeinde Witzmannsberg und des Marktes Tittling nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde im Jahr 2000 der Goldwanderweg ausgewiesen. Von der Schrottenbaummühle ausgehend führt der Weg zu den sogenannten Seifenhügeln im Eppendorfer Wald.
An diesen Hügeln wurde etwa bis zum Dreißigjährigen Krieg in kleinen Bächen das sandige Material "gewaschen" . In den Waschvorrichtungen blieben die schweren Goldkörnchen zurück. Der überschüssige Sand ließ die Seifenhügel entstehen.
Die Wanderung führt dann weiter über Muth zur Schneidermühle an die Ilz. Auf dem Ilzwanderweg flussabwärts erreicht man nach ca. 5 km den Ausgangspunkt bei der Schrottenbaummühle.

 


Eging a. See

Themenwanderweg um den Eginger See
Vom Wald und seinen Geheimnissen (ca. 4 km, 1,5 Std)

Gehen Sie auf Entdeckungsreise …


und schärfen Sie all Ihre Sinne für Faszinierendes, Informatives, Verspieltes und Besinnliches im bunten, artenreichen Mischwald rund um den Eginger See. Der Rundweg verläuft auf Wald- und Feldwegen, zum Teil im kühlen(den) Schatten des Waldes, zum Teil auf der lichten Uferpromenade. Lassen Sie sich ein auf die Vielfalt der Natur und die landschaftlichen Besonderheiten und gönnen Sie sich die Pause, um ihre Seele berühren zu lassen. Ob „dunkel und geheimnisvoll“ oder „dicht und bedrohlich“, ob „Nadel- und Laubholz“, ob „Erholungsgebiet“ oder „reiner Wirtschaftsfaktor“, diese und viele andere Seiten hat der Wald. Er ist immer mehr als die Summe seiner Einzelteile.


Für die Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen. Im Bereich der östlichen Seeseite muss ein etwas bergiger Abschnitt überwunden werden. Der Rundweg ist auch für Ausflüge mit Kinderwagen geeignet und kann während des gesamten Jahres genutzt werden.

 

Wanderweg Eging a. See/ Bayerischer Wald
18 km – Dreiburgenblick Wanderung


Start/Ziel ist die Cafeteria in der Sonnen-Therme Eging a.See. Der Weg führt rechts in die Mühlbergstraße. Nach 300 m überqueren wir die Hauptstraße und wandern auf einem Feldweg zum Ortsteil Ritzging. In der Ortschaft gehen wir links, überqueren nach 150 m die Deggendorfer Straße und wandern auf einem Waldweg zur Ortschaft Jederschwing (Einkehrmöglichkeit). Nach der Ortschaft biegen wir rechts in einen Waldweg ein, der uns auf eine Anhöhe führt. Dort haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Berge des Bayerischen Waldes und das Dreiburgenland. Wir wandern an den Ortschaften Kalling-Böhmöd-Hartmannsreut vorbei in den Ortsteil Rannetsreit (Einkehrmöglichkeit). Wir gehen an einer Kapelle vorbei und kommen nach 500 m an eine Hauptstraße. Die überqueren wir vor dem Hotel Euro Treff rechts in einen Feldweg, der uns in die Ortschaft Altenreit führt. Wir wandern durch die Ortschaft ehe wir nach 800 m links in einen Waldweg einbiegen, der uns ins Ohetal führt. Wir überqueren an einer kleinen Brücke die Große Ohe und gehen bergauf in den Ortsweiler Otting, auf der Hauptstraße gehen wir rechts, nach 500 m gehen wir wieder rechts, Richtung Pullman City Westernstadt und nach 400 m wandern wir links am Parkcafé vorbei (Einkehrmöglichkeit). Durch die Ortschaft Loipfering und am Fußgängerweg geht es durch Eging a.See zurück zum Ziel.

 

Die Ilz und ihre wilden Kinder ab 189 Euro/Person

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Begleite die "Schwarze Perle Ilz" von den Hochmooren des Rachels bis zur Dreiflüssestadt Passau. Du wanderst von Ort zu Ort, um die Unterkünfte und dein Gepäck kümmern wir uns. Ausführliche Tourenbeschreibungen sorgen dafür, dass du immer an der richtigen Unterkunft ankommst. Die Wanderungen sind individuell buchbar (keine geführten Wanderungen) und können beliebig verlängert oder verkürzt werden. >>

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