Kulturdenkmäler

 

Mittelalterlicher Glasofen in Saldenburg

Es handelt sich hier um eine Ofenanlage aus dem 13. SchmelzofenanlageJahrhundert, die den Experten und Wissenschaftlern noch immer Rätsel aufgibt. Sie wurde in den 80er Jahren ausgegraben und zugänglich gemacht. Man vermutet, dass die Anlage als Zwischenstation zur Glaserzeugung oder für alchemistische Zwecke gedient haben könnte. Es handelt sich bei dieser Anlage um eine der bedeutendsten Industriedenkmäler im Bayerischen Wald. Der birnenförmige etwa dreieinhalb Meter hohe Innenraum aus Aplit wir von einer Granitmauer umgeben. Zusätzlich wurde rund um diese Mauer ein Hügel aufgeschüttet. Sie erreichen den Glasofen über den Wanderweg Nr. 82 nahe der Ortschaft Spitzingerreuth.

 

 

Erdställe - "Schrazlgang" in Saldenburg/Hundsruck

Schrazlgang HundsruckIm Bereich der Gemeinde Saldenburg sind bis heute fünf Erdställe (Schrazlgänge) bekannt. Diese Anlagen wurden eindeutig von Menschen geschaffen. Die Erwähnung eines Erdstalls geht zurück bis ins Jahr 1449. Die Bezeichnung Erdstall bedeutet eine Stelle in der Erde. Im Volksmund kennt man sie als "Schrazlgang". Das Wort ist abgeleitet von "Schrazeln" den zwergenartigen Schutzgeistern, die in Erdlöcher wohnen. Die Ganghöhe beträgt meistens nicht mehr wie 1,30 m. Das Geheimnis der Erdställe konnte bisher nicht zweifelsfrei gelüftet werden. Unter dem Gasthaus Klessinger in Hundsruck kann ein öffentlich zugänglicher Schrazlgang besichtigt werden.

www.gasthaus-klessinger.de

 

 

Ginghartinger Mühle bei Thurmansbang

Wie in früheren Zeiten Mehl gemahlen und Sägewerke Ginghartinger Mühlebetrieben wurden, erfahren die Besucher in der denkmalgeschützten Ginghartinger Mühle. Der Gast erreicht die Mühle über einen ca. 6,5 km langen Rundweg Nr. 60 ab Thurmansbang. Der Wanderer sollte die Gelegenheit nutzen und auch dem alten E-Werk Zeisering, ebenfalls auf diesem Weg, einen Besuch abstatten.

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